René Warm hatte schon verschiedene Maßnahmen des Jobcenters durchlaufen, aber Train2be bei forum sei anders, erzählt er: „Der Umgang miteinander hier gefällt mir super, der gegenseitige Respekt.“ Alleine dass das Fachpersonal alle Mitarbeitenden mit Namen kennt, beeindruckt ihn. Dass er offen über seine Erkrankung sprechen kann, entlastet ihn, sodass er sich voll auf seine Arbeit konzentrieren kann. Ein weiterer Pluspunkt sei das gemeinschaftliche und gute Mittagessen im Haus. So komme man schnell und unverbindlich mit anderen ins Gespräch. Wegen all dieser Gründe war er froh, als er seine befristete Maßnahme Train2be in die Berufliche Reha überführen konnte.
Dort sieht er gute Chancen für sich: „Hier kann ich an meiner Konzentration und an meiner Ausdauer während der Arbeit feilen.“ So erinnert sich René Warm an die Arbeit am Lötkolben, die ihm schwer fiel. Am liebsten hätte er alles sofort hingeworfen. Die Fachkräfte motivierten ihn jedoch, dranzubleiben. „Das dauerte eineinhalb Tage, und es stand mir am ersten Tag ein bisschen im Hals – aber dann habe ich mich überwunden und es hat geklappt“, freut er sich im Rückblick. Dieses Erfolgserlebnis zeigte dem 44-Jährigen, dass es sich lohnt, neue Dinge auszuprobieren und sich dafür etwas Zeit zu geben. Überhaupt schätzt René Warm die Möglichkeit, bei proviel Dinge auszuwählen – angefangen vom Essen bis zur Art der Arbeit. „Es ist klasse, wenn man das Gefühl hat, man kann selbst gestalten.“
Nach der Arbeit geht er zweimal die Woche zum Schwimmen und einmal zum Tischtennis. „Dadurch sind drei Tage schon einmal gut durchstrukturiert, da habe ich eine coole und zufriedenstellende Woche“, sagt er dankbar. Anfangs stand bei ihm der gesundheitliche Aspekt des Sports im Vordergrund. Doch dann kam ihm durch das Schwimmen die Idee, nächstes Jahr die Arbeit im Freibad Eckbusch auszuprobieren. Er hat sich auch darüber schon mit einem Kollegen aus dem Freibad-Team unterhalten. „Da habe ich nur Positives gehört.“ Und auch den CAP-Markt möchte er sich einmal als weitere Alternative anschauen.
René Warm fühlt sich gut eingebunden bei proviel. Immer mal wieder unternimmt er etwas mit Kollegen und merkt, dass er in der Stadt häufig Menschen sieht, die er von proviel kennt. Außerdem bekommt er die Chance, bei den Exkursionen wichtige Orte in Wuppertal und Umgebung kennenzulernen. Profitiert habe er auch von den Atemübungen, die er im proviel-Kurs gelernt hat. „Wenn ich einen akuten Stress habe, konzentriere ich mich aufs Zählen und Atmen und kann dadurch wieder herunterfahren, das ist ein toller Erfolg!“






