Kontakte und Hobbys durch BeWo

Georgios Amanatidis hat durch die Besuche zu einem aktiven Leben zurückgefunden.

Zwölf- bis Vierzehnstunden-Arbeitstage, mit nur einem freien Tag pro Woche – das machte Georgios Amanatidis körperlich und seelisch krank. Viele Jahre lang hatte der Grieche in einem Imbiss in Wuppertal als Pizzabäcker gearbeitet. Konnte nur mal schnell zwischendurch etwas essen, dann musste er sofort wieder an den Pizzateig. Der Stress führte irgendwann zum Zusammenbruch. Inzwischen hat er eine vorzeitige Rente sowohl in Deutschland als auch in Griechenland beantragt. Zweimal pro Woche trifft er sich mit Simone Ott vom Betreuten Wohnen von forum. 

„Frau Ott ist eine wichtige Hilfe für mich“, betont Georgios Amanatidis. Gemeinsam gehen sie zu Ämtern, spazieren und einkaufen. Da er nur die griechische Schrift lesen kann, findet er mit der BeWo-Unterstützung bessere Angebote. Jeweils zu Monatsbeginn besorgen die beiden gemeinsam in einem türkischen Geschäft Grundnahrungsmittel wie Reis und Bohnen, aber auch Schafskäse und Oliven. Auch sein Deutsch hat sich durch die Gespräche deutlich verbessert. „Vorher war ich immer alleine zu Hause und habe viel am Handy gesessen“, erzählt der 55-Jährige. „Am Anfang hat Herr Amanatidis kaum gesprochen – jetzt ist er richtig aufgeblüht“, freut sich Simone Ott. So hat er jetzt auch wieder angefangen, für sich selbst zu kochen, und ernährt sich dadurch gesünder und spart Geld. Für den BeWo-Mittagstisch hat er schon einmal Pizza gebacken, zur Begeisterung von allen.
Ein altes Hobby hat der Grieche ebenfalls wieder aufleben lassen: Er singt jetzt wieder griechische Folklore, gemeinsam mit einem Kollegen, der die Langhals-Laute Bouzouki dazu spielt. Bei der BeWo-Weihnachtsfeier ist Georgios Amanatidis damit schon aufgetreten. Außerdem trainiert er mit Hanteln, um sich körperlich fit zu halten.

Im Sommer plant er, nach Jahren wieder einmal nach Griechenland zu fliegen. Eifrig spart er dafür das Geld. Er freut sich schon darauf, seine Schwester wiederzusehen und mit seinem Motorrad an den Strand zu fahren. „In Griechenland sind alle entspannter“, findet Georgios Amanatidis.

Digitale „Bitfaßsäulen“ zeigen an, was am Arrenberg los ist

Das PIKSL-Projekt am Arrenberg zur digitalen Teilhabe hat eine nächste Stufe erreicht: Anlässlich des Restaurant Days am 9. Mai fällt der Startschuss für die Bitfaßsäulen, die ab dato Neuigkeiten im Viertel verbreiten werden. Begleitet wird die Neueinführung vom PIKSL Team, das der Nachbarschaft die digitalen Anzeigen und ihre neue Funktionsweise persönlich vorstellen wird.

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