proviel, die Lebenshilfe Wuppertal sowie das Troxler-Haus hatten zusammen mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) zahlreiche Arbeitgeber und Firmeninhaber aus dem Bergischen Land zu einer Infoveranstaltung in das Kommunikationszentrum „Die Färberei“ am Wupperfeld eingeladen. Im Mittelpunkt stand hierbei die Schaffung von "Betriebsintegrierten Arbeitsplätzen" für Menschen mit Behinderung.
„Ziel ist es, Barrieren einzureißen und Türen zu öffnen“, appellierte Thomas Fonck vom LVR, der die Diskussionsrunde leitete. Die Landesregierung hat das ehrgeizige Ziel formuliert, in den Jahren 2013 und 2014 insgesamt 1.000 betriebsintegrierte Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen. „Bislang gibt es rund 350 Arbeitsplätze, da ist also noch Luft nach oben“, erklärte Fonck. Er betonte, dass es sich hierbei um unterschiedliche Tätigkeiten auf Nischenarbeitsplätzen handle, auf welche die Menschen mit Behinderung optimal vorbereitet würden: „Sie sind gut qualifiziert und hoch motiviert, vermitteln neue Sichtweisen und Ansätze und bereichern die Unternehmenskultur.“
Darüber hinaus bleiben sie auch Mitarbeiter der jeweiligen Werkstatt, werden über diese entlohnt und versichert und verursachen pro Monat etwa 150 bis 800 Euro an Kosten für den Arbeitgeber. „50 Prozent von diesem Betrag können aber auch über Förderungen für 12 Monate abgefangen werden, die Kosten im ersten Jahr sind relativ überschaubar“, erklärte Thomas Fonck vom LVR. „Das ist eine kostengünstige und flexible…